Kreativangebot Fotohalter

Auf der Suche nach neuen kreativen Ideen, ist uns eine Bastelanleitung für Fotohalter in die Finger geraten. Da es eine sehr hübsche Idee ist, sowohl für daheim, bestückt mit den Fotos der Lieben, praktisch in der Küche zum Halten des Kochrezeptes oder als kleinen Geschenk, wurden alle notwendigen Materialien dafür besorgt und so konnte der Bastelnachmittag starten.

Da der gewichtige Fuß aus Stein ist, kippt der Halter auch nicht um. Es wird um den Stein ein Basteldraht gewickelt und mit einer Zange das kurze Ende am längeren befestigt. Am längeren Ende kann die Kreativität walten, wir haben hier verschiedenste Perlen aus unterschiedlichem Material aufgefädelt und das letzte Stück Draht mit der Zange im Kreis gebogen, so oft, dass nun problemlos ein Foto angesteckt werden kann.

Um den Austausch der Reihenfolge der vielen unterschiedlichen Perlen zu besprechen, gab es natürlich auch Kaffee und Kekse.

Jeder hat stolz sein „Werk“ mit nach Hause genommen und besitzt somit eine hübsche Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit.

Ausflug nach Bad Sachsa

Unser monatlicher Ausflug sollte in dieses Mal nach Bad Sachsa in den schönen Kurpark stattfinden. Trotz des ungünstigen Wetters haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind gefahren. Eigentlich ist dort ein schöner gepflegter Vitalpark mit Wassertretanlage zu besichtigen, aber der Regen wollte nicht nachlassen, so dass die Wege für unsere Rollatoren doch zu nass und rutschig waren. Da wir aber nicht so schnell zu entmutigen sind, haben wir uns ins Naturkundemuseum, welches direkt neben dem Park liegt, zurückgezogen. Dort bekamen wir einen Einblick in die erdgeschichtliche Entwicklung. Das war auch ehr interessant. Im Anschluss haben wir uns noch im „Schnitzelhaus und Waffelbäckerei“ verwöhnen lassen, mit Eisvariationen auf heißen Waffeln dazu Kaffee oder Tee und so war auch dieser verregnete Tag gerettet. Nach Hause ging es dann wieder mit lustigen Erzählungen und einem Liedchen aus früheren Zeiten…

Fahrt in die Heimkehle

Nach dem Hochwasser hat nun endlich die Heimkehle in Uftrungen wieder geöffnet. Der so oft verschobene Ausflug zu dieser Gipshöhle konnte endlich starten.

Wir haben eine sehr interessante Führung erleben dürfen, bei der wir viel über die, auch zum Teil traurige, Geschichte gelernt haben.

Im Jahr 1357 wurde sie erstmals erwähnt und 1920 wurde ein kleiner Teil erschlossen und mit elektrischem Licht versehen. In dieser Zeit konnte die Höhle aber nur mit Booten befahren werden.

Dann begann ein graues Kapitel, 1944 haben die Nazis alles betoniert und eine Produktionsstätte für Flugzeugteile aufgebaut. Nach Kriegsende wurde die Höhle von den Alliierten befreit und gesprengt, so dass ein großer Schaden an diesem Naturwerk entstand. Neueröffnung war dann 1953 und seitdem haben sich dort ca. 10 Arten, davon auch sehr seltene, Fledermausarten angesiedelt, was eine komplette Erschließung der Höhle, mit seinen verzweigten Gängen, für den Publikumsverkehr ausschließt.

Die Heimkehle zählt mittlerweile als Kandidat für das UNESCO-Welterbe und trägt das Prädikat „Nationaler Geotop“. Wir haben auch drei Fledermäuse „rumflattern“ gesehen, was uns die Köpfe einziehen ließ. Zum Ende gab es noch eine kleine Lichtershow und nach einer Stunde waren alle froh, das Tageslicht wieder zu sehen. Um das alles zu verarbeiten und darüber zu reden, haben wir es uns in der angrenzenden Gaststätte gemütlich gemacht. Es gab Kaffee, Kuchen und auch Eisbecher. Frisch gestärkt haben wir dann den schönen Nachmittag mit einer lustigen Heimfahrt beendet.